Sep 19 2010

liesa

und schon wieder vorbei…

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Mein Name ist Liesa, ich bin zur Zeit 22Jährige Psychologiestudentin in Berlin, und habe vom Frischluftprogramm zufällig vor einem halben Jahr über Bekanntschaft erfahren. Ich war bereits Gastgeberin im Frühjahr und habe nun auch bei meiner Olga die Zeit über bleiben dürfen. Es war schön, von vornherein zu wissen, wo man denn hinkommt, dadruch habe ich absolut keine Bedenken gehabt! Die Reise nach Krasnoyarsk war wirklich ein Erlebnis, und es hat sich wirklich gelohnt! Das Programm war sehr vielfältig und zugleich sehr stressig. Ein wenig Verschnaufpause hätte uns allen zwischendurch sicher sehr gut getan. Nichtsdestotrotz war ich besonders von dem Dorffest, Stolby und dem Aserbaidschanertag sehr, sehr angetan. Ich hoffe, dass auch die Verbindung zu jener aserbaidschanischen Jugendeinrichtung noch Früchte tragen wird und Frischluft im nächsten Jahr dadurch noch eine buntere Mischung an Teilnehmern erfährt?

Der Gruppenzusammenhalt war auch wirklich großartig, obwohl wir alle sehr lustig zusammengewürfelt waren, aber vielleicht gerade deswegen :) Ich freue mich wirklich, hieran teilgenommen zu haben, und werde jetzt allen Leuten unter die Nase reiben, dass ich nicht von Bären gefressen oder entführt wurde und wie großartig eine Reise nach Sibirien sein kann! Vielen, vielen Dank an alle Organisatoren und sonstwie Beitragenden, dass ich dort eine schöne Zeit hatte!

Allerherzlichste Grüße

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Aug 24 2010

broeger

Projekte oder berühmte letzte Worte…

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Auch wenn von den Projekten bis jetzt noch nicht viel geschrieben wurde hatte der Austausch nicht nur eine Spaß-Seite sondern auch viel Arbeit, wie man bei den Präsentationen zu den Projekten der Teilnehmer sehen konnte.
Also nochmal genauer zu den Projekten: Der Austausch stand unter dem Thema “Nachbarschaften”. Deshalb gab es auch immer wieder Thematisch einige Einblicke in die Nachbarschaften in Russland. Deshalb waren wir im Dorf um ein wenig die Unterschiede zwischen Dorf und Stadt zu sehen oder wir haben viel zu den Völkern der Region gehört.
So bund wie die Teilnehmer waren so bund waren auch die Beiträge. Da gabe es z.B. eine Gruppe die Cafes als Orte der Begegnung von Nachbarn untersucht hat und es fertig gebracht hat in so ziemlich jedem Cafe in Krasnojarsk einen Kaffee zu trinken.

Daraus wurde dann ein nettes Plakat was am Abschlußabend, so quasi heute vorgestellt wurde.
Auch sehr interessant waren, nur um mal einige Beispiele zu nennen der Vortrag von Paul und Änne (und July) über die Vorurteile von Russen gegenüber Deutschen im Vergleich zu denen der Deutschen über die Russen. Untermalt war das ganze mit vielen Lustigen Bildern zu den verschiedensten Vorurteilen.
Das es auch mit wenig Bildern geht hat Ricardo gezeigt, als er die verschienden einflüße der Sprachen anderer Länder aufgezeigt hat die er so gefunden hat. Das waren jetzt nicht alle aber der rest war auch gut, nur irgendwo muss man ja mal nen Strich ziehn, sonst sitz ich noch ewig hier und schreibe :D

Am abend wurden die Resultate dann im Club Aera präsentiert. Der club selber war ein wenig underground, also so mit Wänden ohne Putz und eher rustikal eingerichtet. Essen für die Party hatten wir selbst mitgebracht aber Getränke mußte man dort kaufen. Da es aber nicht so teuer war war das ne gute Sache.
Auf der kleinen Bühne die wir hatten konnten die Projekte dann alle gut präsentiert werden und dazwischen erholt werden. Nach den Präsentationen hatten wir uns noch eine Kleinigkeit für die Teilnehmer ausgedacht und jedem ein Zertifikat für seine besonderen Leistungen überreicht, denn es gab bei jedem was das wodurch er sich ausgezeichnet hat und seis nur dass er am ende noch lebt ;) .

Viel zu früh endete die Party dann leider schon mit dem Aufbruch der meisten Leute nach Hause, so dass ich mich dann so gegen 12 Uhr zu Hause gefragt hab “Und was mach ich nun?” Die meiste Zeit hab ich dann mit telefonieren überbrückt so, dass meine Karte mit 60 Rubel Plus am ende auf 100 im Minus runter war. Na gut ich hab auch min 1,5h telefoniert und gelernt dass ich sicher nicht wieder so schnell nach Hause gehe am letzten Abend denn der letzte Abend gehört durchgemacht, vor allem wenn man schon wieder um 3 zum Flughafen aufbrechen muß :D

- Ende -

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Aug 24 2010

broeger

Public Art…

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Was ist Public Art?
Ich muß sagen ich hatte echt keine Ahnung was das ist, bis uns Olga am Dienstag eine kleine Einführung gegeben hat. Bei Public Art handelt es sich um Kunst die in der Landschaft gemacht wird. Also da könnte z.B. einer auf die Idee kommen einen Mülleimer anzumalen oder glecih ein paar Häuser oder Straßen.

Olga ist von ihrer Art immer für nen Spaß zu haben und hatte der Gruppe nachdem sie es kurz vorgestellt hat vorgeschlagen doch selbst ein Public Art Projekt auf die Beine zu stellen. Nach so vielen Bildern von solchen Projekten ließ sich auch sehr schnell eine Mehrheit für solch ein Projekt finden.

Also neben den normalen Projekten auch noch sowas, aber was? Lange wurde überlegt und die eine oder andere gute Idee wurde verworfen. Gewonnen hatte am Ende eine Idee von Isabel, die inspiriert von der musikalischen Beschallung auf der Hauptstraße in Krasnojarsk die passenden Fußabdrücke auf den Boden malen wollte, Tanzschritte.

Heute wurde dass dann von einigen Teilnehmern umgesetzt und das Ergebnis ist nun eine Straße mehr auf der wir einige Spuren hinterlassen haben.

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Aug 23 2010

broeger

Dorffeste…

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Der eine oder andere wird sie vielleicht kennen, die Anleitung wie man ein Dorffest ueberlebt. Denen die diese noch nicht kennen sei folgende Seite waermstens empfohlen (Dorffest)

Leider laeuft im wahren Leben nicht alles so glatt wie man sich das wuenscht, so dass dieses Fest uns fast vorenthalten geblieben waere.
Um dahin zu kommen muss man mit dem Bus etwa eine Dreivietelstunde fahren. INTERA hatte deshalb beim Ministerium einen Bus fuer unsere Gruppe angefragt. Leider hatte das Ministerium intern Streitigkeiten und so haben wir leider keinen Bus bekommen. Mit Autos hat sich leider auch nicht machen lassen, weil nicht jede Gastfamilie über ein Auto verfuegt hat. Aber dank vieler Telefonate die Olga und Lena gefuehrt haben liess sich dann doch noch eine Loesung finden und das Dorf hat uns einen Kleinbus und ein Auto geschickt. Das hat gereicht, um alle von Krasnojarsk ins Dorf zu bringen.

Das Fest ging fuer uns erstmal mit einem einfachen aber leckeren Mahl los. Danach sollte eine Parade statt finden, die allerdings erstmal eine ganze Weile auf sich warten liess, so dass wir alle in der Sonne gut durchgebraten wurden, denn Schatten war Luxus und Luxus passt nich zu Dorfleben ;)
Die Parade war dann eine kleine Vorstellung der Vereine und Clubs des Dorfes, so Sachen wie Seniorenheim oder Kindergarten oder Militaerclub.
Nach der Parade kam die Offizielle Feierstunde. Das war irgendwie ein Warten, wann sind wir endlich dran und aushalten der anderen. Jeder der irgendwie wichtig war hat dem Dorfratsvorsteher gratuliert und genauso auch andersrum, jedem der es verdient hatte wurde von ihm gedankt. Zwischendrin gab es immer
wieder Tanz oder Musikeinlagen. Die warn echt schoen!!!

Wir waren natuerlich die allerletzten. Aber nix desto trotz haben wir denk ich mal unsere Sache recht vernuenftig gemacht und unsere Urkunde abgegeben. Ach ja jetzt hab ich wieder ein Bild mehr fuer mein Zimmer und Frank eine Urkunde die er sich an die Wand haengen kann :)

Nach dem Offiziellen Teil kam jetzt der inoffizielle Teil. Rings um die Hauptbuehne gab es Buden, wo man sich bedienen lassen konnte. Es war so gestaltet, dass jedes Dorf der Region einen Stand hatte mit typisch russischem Essen und Getraenken. Dahin konnte man gehen und sich zum einen bewirten lassen und zum anderen mit den Leuten plaudern. Meist waren wir als Deutsche sehr beliebt, so dass wir oefter mal Sachen wie “Hier hinten gibt es auch noch nen Stand, kommt doch mal zu uns” zu hoeren bekommen haben.
Neben dem Essen gabs auch Musik. Am Ende war es dann irgendwie unfaer dass nur die Russen gesungen haben. Fanden zumindest einige der Deutschen Gruppe so dass wir dann auch mal ein Staendchen angestimmt haben. Es war wohl nichmal alzu grausam denn danach waren immer noch Russen da)))

Alles in allem ein gelungender Tag und es ware schade, wenn er ausgefallen waere. Also grossen Dank an die Organisatoren))

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Aug 22 2010

broeger

Aserbaidschan-Tag

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Aserbaidschan grenzt an Russland, so dass es in Russland auch eine nicht alzu kleine Zahl von Aserbaidschanern gibt. Als die Frage aufkam dass unsere Gruppe gern mehr über die Völker der ehemaligen UdSSR lernen wollte waren die Aserbaidschaner als eine der wenigen Gruppen in Krasnojarsk sofort bereit für uns einen Tag zu gestalten.
Organisiert wurde der Tag von der Diaspora und vor allem Saadet, die Leiterin des aserbaidschanischen Zentrums in Krasnojarsk hat viel dazu beigetragen, dass es ein rundes Ereignis wird.

Begonnen hat der Tag in einer Moschee, oder für uns eher davor denn die Mädels durften sich erstmal im Kopftuchbinden oder aufsetzen üben. Uns Männern ist das zum Glück, trotz vorheriger Ankündigung ersparrt geblieben. Ganz im Gegensatz zur orthodoxen Kirche war man nicht ganz so streng mit der Kleiderordnung, so dass man mich auch mit kurzen Hosen noch rein gelassen hat.
Drinnen wurde uns dann erstmal ein Vortrag zum Islam gehalten, wo natürlich wieder mal stark betont wurde, dass es ausser Allah keinen Gott gibt. Gut gefallen hat mir die Einstellung des Vortragenden, dass man alle Propheten ehren soll. Leider wurde es dann gegen Ende hin immer kritischer gegenüber der christlichen Welt, so dass mir das dann weniger gefallen hat. Aber er hat sich Mühe gegeben und es war alles in allem recht interessant.

Nach dem Vortrag in der Moschee sind wir dann ans andere Ende der Stadt gekarrt worden. Ich muß sagen dass es wirklich JWD gewesen sein muß, denn wir mußten 3 mal umsteigen (typisch für Krasnojarsk ist dass man MAXIMAL einmal umsteigt).

Das Buffet was uns dann präsentiert wurde ließ sich echt nicht lumpen. Es gab für jeden Geschmack etwas. Seien es herzhafte Speisen, wie Plov oder süße Sachen wie Chalva.. Natürlich wurde auch am selbstgemachten Brot oder frischen Säften nicht gespart.

Nach dem Essen gab es eine kleine Ansprache und ein paar Tanzeinlagen der aserbaidschaner Tanzgruppe die in Russland einen sehr angesehenen Stand hat.

Was wäre das Leben wenn es keine Pannen gäbe, richtig – langweilig :) So ging uns bei unserem Aufenthalt hier das Licht direkt mal aus, als wir grade beim Händewaschen waren (zum Glück nur) und blieb auch aus. War schon geil dann mit ner Kerze auf Klo zu gehen, denn das war irgendwie die einzige Variante etwas Licht ins Dunkel zu bringen…

Während unsere Aufenthaltes dort wurden wir gefilmt. Das hatte man uns vorher zwar nicht gesagt, aber da das Kamerateam schon mal da war und sich viel Werbung von den Aufnahmen versprochen wurde haben wir dann auch brav mitgespielt und uns ablichten lassen.

Ricardo wurde zum Beispiel gebeten nochmal ein wenig für die Kamera zu essen. :D Außerdem wurden auch ein paar Interviews von Teilnehmern vor der Moschee genommen. Alles wurde dann zusammengeschnitten und kam am nächsten Abend in den Nachrichten.
Da wir am Nächsten Abend dann auch einen Fernseher greifbar hatten saßen wir dann davor und warteten voll ungeduld. Wir hatten schon fast alle Hoffnung aufgegeben, dass wir gezeigt werden, als ein Beitrag zur Verleihung eines Autos(wenn man die Schrottkarre denn so nennen will) als Preis für die größte Tomate in einem Dorf kam. Aber nein, man hatte uns nicht vergessen und der Beitrag wurde gesendet.
Das war er:



Dem aufmerksamen, russischkundigen Zuschauer werden ein paar kleine Details aufgefallen sein :) Dem nicht russisch-sprachigen Zuschauer erklär ich’s mal: Der Beitrag erzählt die Geschichte einer Gruppe deutscher Muslime die nach Russland kommen um dort die aserbaidschanische Minderheit zu treffen.
Natürlich is das quatsch, kaum einer von uns war jemals in einer Moschee gewesen. Auch die Interviews waren wieder keine Übersetzungen sondern wenn man dem Fernsehteam zugestehen will dass sie vernünftig arbeiten eher sowas wie ungenaue Übertragungen.
Hoch anrechnen muß man ihnen allerdings die Kritik die an der Verwaltung geübt wurde, dass uns keine Busse zur Verfügung gestellt wurden, denn sowas ist im russischen Fernsehn sehr sehr selten. Wir saßen als Leiter zusammen als es ausgestrahlt wurde und wir alle dachten nur so “YES!!” :)

Und noch eine gute Sache hatte der Beitrag: Saadet bekam zig anrufe von empörten Muslimen, die meinten “Was, da kommen Deutsche her um uns zu treffen und ihr sagt uns nix? Wir würden doch acuh so gern Gastfamilien sein!!!” Also ich schätze mal nächstes Mal wird es kein Problem für Interra sein Gastfamilien zu finden ;)

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Aug 22 2010

broeger

der Berg ruft…

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Vorgestern waren wir im Naturschutzgebiet Stolby. Der Weg dahin war echt kein Zuckerschlecken, da wir natuerlich unser gesammtes Gepaeck und nach etwa einem drittel des Weges auch noch die Sachen die wir am Abend vertilgen wollten schleppen mussten. Da kam es dann schon mal vor, dass einige der Teilnehmer leichte Agressionen gegen die Veranstalter dieser gemuetlichen Wanderung hatten.
Allerdings erstmal oben angekommen haben wir dann festgestellt, dass sich diese Anstrengung echt gelohnt hat. Der Blick von den Bergen runter oder auch schon die Natur hat die Anstrengung mehr als wett gemacht.

Wir sind nicht nur auf einen der Berge geklettert sondern dann gleich noch auf einige mehr. Wenn man sich auf den Weg nach oben macht darf man echt nicht darueber nachdenken, dass ein falscher Schritt schon mal sehr schnell das Ende bedeuten kann. Der erste Berg auf den wir geklettert sind war um die 700 Meter hoch, so dass ein Ausrutschen dann doch einen sicheren und sicher auch schmerzfreien Tod garantiert haette. Aber Probiert hat’s keiner von uns :)

Am abend gab es dann russische Banja. Vorstellen muss man sich das wie eine Dampfsauna bei 90-100 Grad hat man uns gesagt. Na ja es war zwar kuschelig aber nur gemuetliche 80-90 Grad. Trotzdem fuehlten wir uns danach alle wieder besser und frischer … Der Rest des Abends verging dann noch recht lustig mit Gesang und Plaudern.

Uebernachtet haben wir in einer kleinen Huette in den Bergen. Da nicht sonderlich viel Platz in der Huette ist haben wir uns doch etwas enger zusammenkuscheln muessen. Es gab nur 3 Doppelstockbetten und einen Dachboden. Urspruenglich war geplant in den Betten zu dritt zu schlafen, aber diese Plaene wurden dann zum glueck doch nicht realisiert so dass meist nur 2 in einem Bett schlafen mussten und ich sogar mein eigenes Bett hatte :)

Der Abstieg war dann schon nicht mehr so schwierig nur ist irgendwie mehr auf die Gelenke gegangen. Na ja, bis heute merk ich noch dasss ich dort oben war, aber es hat sich gelohnt!

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Aug 20 2010

broeger

Kleine Völker in Sibirien…

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Ja Sibirien ist nicht nur von Russen bevölkert. Es gab schon immer eine Vielzahl kleinerer und größerer Völker in der Region. Die Kleinste Gruppe wie wir heute erfahren haben hat so an die 120-200 Einwohner, je nachdem wie man sie rechnet. Also alles in allem eher winzig. Auch für diese Völker gibt es Vertretungen in Sibirien.
Heute hatten wir das große Glück mit dem Vertreter der kleinen Völkergruppen und Religionen der Krasnojarsker Region zu reden.

Noch etwas müde von Stolby ließ sich dennoch ein Teil der Gruppe recht kurzfristig für eine Gespärchsrunde motivieren. Diese fand wieder in der Bibliothek statt wo auch schon die Gesprächsrunde mit einer anderen Vertretung der kleinen Völker am Dienstag war. Am Dienstag hatten wir mehr über die Ureinwohner der Region erfahren, die jetzt Hilfe benötigen weil sie sonst verschwinden. Genannt wurden unter anderem die Keten, deren Sprache zu einer ganz besonderen Art gehört und die einzigartig ist in der Region.
Heute wurden die Kenntnisse dazu noch etwas vertieft und auch zu den Deutschen wurden ein paar sehr lobende Worte erwähnt. Es war eine entspannte Runde in der auch ein paar Fragen gestellt werden konnten.

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Aug 18 2010

gast

Sport oder sowas…

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Heute sollte der Tag ja ganz im Sinne des Sports stehen. Also gings heute, ihr werdet es kaum fuer moeglich halten um Sport)) Dieser Sport war aber weniger ein Wettlaufen, -schwimmen oder sowas sondern eher ein paar lustige Gruppenspiele in denen oft einiges an Geschicklichkeit abverlangt wurde. Dabei war z.B. ein Spiel in dem ein Glas mit Wasser auf einem Pappteller balanziert werden sollte der nur von Schnueren gehalten wurde. Oder man sollte als gruppe haendchenhaltend durch ein Dreieck aus gespannten Schnueren gehen. Um das ganze nicht zu einfach zu machen war die Unterseite etwa so 1-1,5m ueber der Erde. War sehr lustig!!

Auch richtig cool war ein Spiel “Eichhoernchen”.. Es werden immer 3er Gruppen gebildet. 2 Leute stellen ein Haus dar, also linke und rechte Wand, die Haende Bilden das Dach und der dritte hockt im Haus und ist ein Eichhoernchen. Jetzt passieren in dieser friedlichen kleinen Welt verschiedene Dinge, wie dass die Eichhoernchen umziehen oder die Hauswaende mal eben die Plaetze tauschen oder das alles zusammen passiert. Das nutzt ein boesartiger(na ja nicht wirklich) Mensch in der Mitte aus um jemande seinen Platz zu stehlen… Und so wechseln alle ihre Plaetze und haben viel Spass dabei…

Nach dem Sport gabs eine kleine Staerkung und dann gings mit dem Auto zum Wasserkraftwerk. Das sieht dann in etwa so aus wie das Bild oben ueber dem Blog. Das Wasser im Fluss fliesst recht schnell, also wer sich im Steinewerfen versucht der wird feststellen dass es nich wirklich gut geht. Auch das Baden ist eher nur den hartgesottenen zu empfehlen. Mit den Fuessen war ich drin aber weiter rein wuerd ich nicht wollen… War dann doch zu kalt))

Nach der einen Seite kam dann noch die ander Seite des Stausees, das krasnojarsker Meer dran. Besonders cool war dass dort wilde Himbeeren wachsen, die dann auch gleich mal um einiges dezimiert wurden nach unserm Besuch..

Am Abend haben wir dann noch ein wenig die Stadt erkundet… Zuerst mehr oder weniger nur mit einer kleinen Gruppe aber am Abend haben sich dann doch die meisten wieder eingefunden zu einer lustigen und gemuetlichen Runde… Alles in allem ein schoener Tag der jetzt um fast 1 Uhr auch fuer mich langsam mal enden sollte, denn morgen gehts in die Berge, von denen ich schon heute gehoert hab dass sich weniger grade mit vielen Strecken bergauf abwechseln… Na denn… Bis morgen oder so.

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Aug 17 2010

frischluft

Wege, Umwege, Irrwege…

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So, wie das oben heisst eine Ausstellung im Franyoesischem Dom in Berlin, aber so koennte man auch die Reise nach Krasnojarsk bezeichnen. Nachdem in Berlin alles super glatt gelaufen ist und wir dann alle gluecklich im Flugzeug waren gings bis kurz vor Petersburg erstmal alles gut. Die landung in Petersburg war dann aber ein Wagnis. Es hat gegossen wie aus Eimern so, dass der Pilot es dann nach dem 3. Versuch doch aufgeben musste. Bei den ersten 2en war das alles noch halb so wild, aber beim 3. haben wir dann doch angefangen zu beten, dass wir den Boden nochmal wiedersehen, denn wenn das Flugzeug mal eben so nen halben Meter absackt wird einem doch anders… Na ja einen 4. Versuch gabs erstmal nicht und wir haben unsere Reiseroute noch um Helsinki erweitert.

Frisch aufgetankt gings dann wieder zurueck nach Petersburg. Von da an wars ein wenig stressig weiter nach Krasnojarsk zu kommen, aber da wir gluecklicherweise 5h Zeit Puffer hatten hat es mit Janas Hilfe noch gut geklappt und wir sind noch rechtzeitig zum Flugzeug und wenn auch mit einiger Verspaetung in Krasnojarsk angekommen.

Hier gabs ein wenig erholung (aber nicht genug, wenn man das dann ueberhaupt haben kann) und dann eine kleine Stadtralley. Da kann ich natuerlich wieder nur ueber mein Team sprechen aber uns hat es sehr viel Spass gemacht. Gefunden haben wir fast alles, wenn auch mit einigen Umwegen *g*

Die Vortraege am Abend waren dann nochmal eine Herausforderung nicht einzuschlafen.. Alle haben durchgehalten und wurden danach dann mit Pizza belohnt. Nach einem kleinen Nachtspaziergang endete dann mein Tag 1 in Krasnojarsk und ich bin gespannt auf den Naechsten…

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Aug 16 2010

frischluft

Vsjo ocen charaschow

Filed under Daheimgeblieben...

Nach turbulenten Wochen der Vorbereitung, in denen sich quasi täglich irgendwelche neuen Herausforderungen ergaben, heute die gute Nachricht: die deutsche Gruppe ist gut in Krasnojarsk gelandet ! Erleichterung bei uns Daheimgebliebenen, die nun täglich im Blog schauen werden, was sie verpassen…

Der Gruppe ganz, ganz viel Spaß, viele interessante Erfahrungen, schöne Erlebnisse mit neuen (und alten) Bekannten. Von Berlin aus vor allem viele Grüße an die lieben Menschen, die wir in den mittlerweile fünf Jahren wechselseitigem Austausch kennengelerrnt haben. Wir haltemn hier die Stellung und freuen uns auf Eure Berichte beim Nachtreffen und sind gespannt Eure Präsentationen der Projekte !

Paka, Frank
Frank beim Vortreffen mit Krasnojarsk-Souvenir

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